Nämlichkeit wird zur Zerreißprobe
Die Initiative Tierwohl (ITW) ist für die Schweinebranche bislang eine positive Sache. Die verpflichtende Nämlichkeit ab 2027 und das Auslaufen des Ferkelfonds sorgen jetzt allerdings für Unruhe. Aus Süddeutschland wird eine Übergangsregelung gefordert. Was geschieht nun?
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Nämlichkeit bedeutet, dass die Tiere von der Geburt bis zur Schlachtung im ITW-System gehalten werden. Wenn die Schweinebranche die von der ITW ab 1.1.2027 geforderte Nämlichkeit gewährleisten will, muss eine Ferkel-Lücke geschlossen werden. Sie ist theoretisch drei Millionen Ferkel groß: Betriebe mit insgesamt 22 Millionen Mastschweinen und 19 Millionen Ferkeln sind inzwischen laut der ITW im System. Einbezogen sind dabei über 9000 Schweinehalter, davon knapp 1600 Ferkelaufzüchter und 1250 Sauenhalter. Praktisch ist die Ferkel-Lücke aber viel größer, weil der ITW zufolge rund 6 Millionen ITW-Ferkel nicht bei einem ITW-Mäster gemästet werden. Die ITW will die Branche mit finanziellen Anreizen in Richtung Nämlichkeit bewegen. Seit 2024...
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