Plädoyer für ein trotziges „Dennoch"
Hoffnung entsteht im Tun
„Alles Gute im Neuen Jahr" wünschen wir in den ersten Tages des neuen Jahres. Was wird eigentlich neu im Neuen Jahr? Wird es uns nicht einmal mehr Konflikte, Katastrophen, Krankheit und Kriege bescheren? Werden nicht Gier, Geiz und Gewissenlosigkeit weiterhin dafür sorgen, dass eben nicht alles besser, geschweige denn, gut wird, im Neuen Jahr? Nein, die Welt wird auch im Jahr 2015 nicht von selbst friedlicher, gerechter und menschenfreundlicher. Welche Konsequenz ziehen wir daraus?
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Da kann man doch sowieso nichts machen", sagen viele Menschen resigniert. Sie verweisen auf die globale Macht von Konzernen, auf politische Rahmenbedingungen, auf ungerechte Strukturen oder „Sachzwänge" und ziehen sich auf die Insel privaten Glücks zurück. Sie richten sich ein auf einen „Untergang erster Klasse", indem sie sich angesichts der unübersehbaren globalen Herausforderungen darauf konzentrieren, hier und heute selbst so gut wie möglich zu leben. Die Gewissheit, dass etwas Sinn macht Andere entschließen sich zu einem hoffnungsvollen und trotzigen „Dennoch". Menschen können ohne Hoffnung nicht leben. Hoffnung für das eigene Leben und für die Zukunft beruht nicht auf angeborenem Optimismus, nach dem Motto „alles wird gut". Hoffnung...
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