Zahl der infizierten Rinder erstmals unter 800
BHV1-Sanierung geht in den Schlussspurt
Die Zeit läuft: Noch bis zum 31. März 2015 können Rinderhalter mit Beihilfen der Tierseuchenkasse rechnen, wenn sie Tiere, die das Bovine Herpesvirus Typ 1 (BHV1), in sich tragen, so genannte Reagenten, aus ihren Beständen entfernen. Danach ist Schluss. Bis zum Frühling des kommenden Jahres soll die vom Stuttgarter Agrarministerium (MLR) und der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg (TSK) initiierte BHV1-Sanierung abgeschlossen sein.
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Ende November 2014 gab es mit 787 infizierten Tieren hierzulande zum ersten Mal weniger als 1000 Reagenten. Ermittelt auf 46 Betrieben, die meisten davon Milchviehbetriebe. Land und TSK wollen die Tierseuche endgültig tilgen und die Anerkennung von Baden-Württemberg als BHV1-freie Region im Sinne des Artikels 10 der Richtlinie 64/432/EWG erlangen. Der Status „BHV1-frei" werde es möglich machen, erklärt Dr. Thomas Miller, Leiter des Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamtes (STUA) in Aulendorf, die Rinderbestände im Land durch weitere Zusatzgarantien vor Neuinfektionen mit BHV1 zu schützen. BVD-Bekämpfung: Rinder ohne Status Die Tilgung der BHV1-Infektion und Statusanerkennung des Landes als BHV1-frei verfolgt drei Ziele: Gesündere...
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