EU-Schweinepreise: Gute Nachfrage treibt Preise in die Höhe
In einer optimistischen Stimmung befinde sich der europäische Schlachtschweinemarkt auch in der neuen Schlachtwoche. Wieder hätten etliche Notierungen den Preisanstieg fortsetzen und spürbar zulegen können, freut sich die Interessengemeinschaft Deutscher Schweinehalter (ISN) in einem Beitrag auf ihrer Website. Den stärksten Preisanstieg verbuchte Italien, wobei das Land in den vergangenen Wochen einen Preisrückgang hätte hinnehmen müssen. Deutlich zugelegt hätte auch Großbritannien, gefolgt von Deutschland, den Niederlanden sowie Österreich und Belgien. Unverändert zeigten sich die Notierungen in Spanien, Frankreich, und Schweden.
- Veröffentlicht am
Die dänische Notierung bewegte sich seitwärts und liege nun mit dem niederländischen Preisniveau gleichauf. Sollte Dänemark in der nächsten Schlachtwoche nicht nachziehen, habe es den letzten Rang unter den fünf schweinereichsten EU-Mitgliedsstaaten nach langer Zeit wieder sicher. Die Niederlande und Deutschland verringerten durch den jüngsten Preisanstieg den Preisabstand zum Spitzenreiter Spanien und Zweitligisten Frankreich deutlich. Positive Aussichten verspricht die jüngste Einschätzung des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums. Danach sollen die weltweiten Schweinefleischimporte um etwa sieben Prozent steigen. Hintergrund ist der steigende Importbedarf in Südkorea wegen des MKS-Seuchenzuges, eine steigende Nachfrage sowohl aus...

