BWagrar-Webinar zum Schnabelkürzen bei Legehennen
Ab Januar bleibt die Spitze dran
Mit dem Jahreswechsel auf 2017 ist das Schnabelkürzen bei Legehennen in Deutschland weitgehend passé. Hühnerhalter befürchten bei ungekürzten Schnäbeln vermehrt Kannibalismus und Federpicken im Stall. Professor Robby Andersson hat dazu im BWagrar-Online-Seminar vergangene Woche Ursachen und Erste-Hilfe-Maßnahmen für Hühnerhalter erläutert.
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Eines ist klar: Mit dem Schnabelkürzen wurde eine Ausnahme aus dem Tierschutzgesetz zur Regel gemacht, erklärte Prof. Robby Andersson gleich zu Beginn seines 50-minütigen, virtuellen Vortrags. Die Kappung der Schnabelspitze falle unter „Amputation" und dürfe nur aus wichtigen Gründen erfolgen. „Meine persönliche Einschätzung ist, dass Eingriffe am Tier in Europa keine Zukunft haben", so Prof. Andersson. Das Kürzen des Schnabels sei nicht vergleichbar mit dem Fingernägel schneiden. In der Schnabelspitze verlaufen zahlreiche Nervenenden, stellte Prof. Andersson klar. Damit selektieren die Tiere gewöhnlich ihr Futter und ertasten, was genießbar ist. Beim Kürzen des Schnabels werden diese Nervenenden gekappt. Das löse Schmerzen aus. „Ob nur...
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