Auf dem Weg zum zweidimensionalen Baum
Mehr Flexibilität beim Baumschnitt
Der Schnitt im Winter ist bei Kernobst weitgehend noch gängige Praxis. Doch auf dem Weg zum zweidimensionalen Baum, der einen besseren maschinellen Einsatz erlaubt und seinen Standraum schnell ausfüllen soll, ist Umdenken angesagt. Statt fixer Schnitttermine ist mehr Flexibilität beim Formieren der Bäume notwendig. Das wurde bei einer Veranstaltung des neu am Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB) angesiedelten Beratungsdienstes deutlich.
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Neupflanzungen von Baumobst sind mit hohen Investitionen verbunden. Damit das eingesetzte Geld möglichst schnell wieder zurückfließt, müssen die Bäume früh fruchten und möglichst schnell den gesamten Standraum ausnutzen. „Die Fruchtwand muss rasch ausgefüllt sein, denn im Freiraum wachsen keine Früchte", meint Thomas Kininger, der für ein neues Beratungsangebot am KOB zuständig ist. Dieses firmiert unter Obstbauberatung Bavendorf GmbH oder kurz OBB. Ein erster Anlauf für die vom Land geförderte Modulberatung liegt zwar schon zwei Jahre zurück, doch nach der Coronapandemie nimmt das Beratungsangebot erst jetzt richtig Fahrt auf. 41 Betriebe zählt Kininger zwischenzeitlich in seinem Beratungsdienst, denen er neben Betriebsbesuchen vor Ort,...
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