Schweineproduzenten treten auf die Bremse
Die deutsche Schweineproduktion ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen. Damit könnte es bald vorbei sein, denn die Bauern treten auf die Produktionsbremse. Der Anstieg der Futtermittel- und Energiepreise führte europaweit zu erheblich höheren Kosten in der Schweineproduktion.
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In nahezu allen EU-Ländern geht der Schweinebestand zurück. In Deutschland hat sich der Schweinebestand nach den vorläufigen Ergebnissen der Maizählung um 1,3 Prozent auf 26,76 Millionen Tiere verringert. Vor allem ab dem vierten Quartal 2008 dürfte die Erzeugung spürbar kleiner ausfallen. Grund ist der überdurchschnittlich starke Abbau des Sauenbestandes. Das künftige Schweineangebot dürfte deshalb erstmals seit Jahren wieder kleiner ausfallen. Die Vorboten eines knapper versorgten Marktes sind schon jetzt zu spüren, der Schlachtschweinepreis ist seit Jahresanfang um über ein Drittel gestiegen.

