Im Osten viel Neues
Zwölf Stunden im Kleinbus: Aus ganz Ungarn kamen acht Junglandwirte nach Oberschwaben. Der Bund der Landjugend Württemberg-Hohenzollern (BdL) organisierte ein intensives Fachprogramm und fing einige Stimmen aus Ungarn ein.
- Veröffentlicht am
„Im Winter mache ich viel Büroarbeit: Anträge schreiben, planen, Buchführung und immer wieder auch Probleme mit dem ehemaligen Genossenschaftsbetrieb regeln“, sagt György Bene. 1990 hat der 33-Jährige mit 100 Hektar Eigenland angefangen, heute bewirtschaftet er einen Ackerbaubetrieb mit 300 Hektar. „Zu wenig“, sagt György nachdenklich „bei sechs Tonnen Ertrag beim Weizen und knapp acht Euro Erlös“. Bisher wuchsen auf den Schwarzerdeböden Mais, Sonnenblumen und Weizen. Im Frühjahr will er je 50 Hektar mit Kürbis und Energiegras bestellen. Die Idee ist brandneu und im Kleinbus gen Westen entstanden, wo er seinen Berufskollegen Attila Kozma kennenlernte. Kürbisse für die Pharma-industrie Attila Kozma lebt 70 Kilometer von Bene entfernt....