Jakobskreuzkraut entfernen
Auf nicht genutzten und nicht gepflegten Flächen beispielsweise entlang von Straßen, Wegrändern und Zäunen sowie auf schlecht gepflegten Weiden ist jetzt das gelbblühende Jakobskreuzkraut leicht zu erkennen. Alle Pflanzenteile sind sehr giftig für Pferde und Kühe. Schafe und Ziegen sind weniger gefährdet. Das Jakobskreuzkraut kann sich durch überreichliche Samenbildung schnell ausbreiten. Wo eine Gefahr für benachbartes Wirtschaftsgrünland besteht, sollten die Pflanzen konsequent vor der Samenbildung mit der Wurzel ausgerissen oder ausgestochen und entsorgt werden. Da der Kontakt mit der Pflanze Hautreizungen hervorrufen kann, sollten empfindliche Personen dabei Handschuhen tragen. Jakobskreuzkraut kann leicht mit anderen gelbblühenden Pflanzen wie Rainfarn, Johanniskraut und Wiesenpippau verwechselt werden.
Auf Wiesen (nach dem letzten Schnitt) und Weiden kann die Pflanze mit Herbiziden bekämpft werden. Zum Zeitpunkt des Rosettenstadiums, kurz bevor der Stängel geschoben wird, ist zum Biespiel mit dem Mittel Simplex ein guter Bekämpfungserfolg möglich. Bei einem Einsatz dieses Mittels müssen Sie bei der Verwertung von Gülle, Jauche oder Mist von Tieren, die Futter von behandelten Flächen erhalten haben, besondere Auflagen (siehe Merkblatt Pflanzenproduktion 2015, Seite 74 und 75) beachten.
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