Lässt sich Milch klimaneutral erzeugen?
Auf der EuroTier digital diskutierten Landwirte, Wissenschaftler und Molkereimitarbeiter über die Möglichkeiten, Emissionen aus Milchviehställen zu reduzieren und die Kühe möglichst klimaneutral zu halten.
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Die von der Deutschen Landwirtschafts Gesellschaft (DLG) alljährlich initiierte Wintertagung fand wegen der Corona-Pandemie dieses Mal als digitale Konferenz im Rahmen der EuroTier statt. Im Vordergrund des Zukunftsforums zwei stand dabei die klimaneutrale Milchviehhaltung und die Möglichkeiten, die sich bei der Emissionsminderung aus den Ställen bieten. Wie das gehen kann, zeigten die beiden Milchviehhalter Rudi und Johannes Steuer aus Burgkunstadt in Bayern auf, die auf ihrem Familienbetrieb bereits seit 1995 Solaranlagen zur Energiegewinnung nutzen. Inzwischen erzeugen mehrere Anlagen insgesamt 280 Kilowatt (kW).
Davon produziert der Betrieb etwa 50.000 kWh Strom selbst und verbraucht diesen auch. Ein neuer Energiespeicher bietet zudem die Möglichkeit, den erzeugten Strom in Spitzenzeiten einzulagern und in den Nachtstunden für das automatische Melksystem zu nutzen. Auf dem Betrieb von Cord Lilie im nordrhein-westfälischen Stemwede wird die Milch der 240 Kühe in einem aufrechten Tank ungekühlt gelagert. Zuvor wird die gemolkene Milch über einen Plattentauscher mit einem Eisbad und Brunnenwasser heruntergekühlt. Seit der Investition in eine Wärmepumpe beliefert der Milchviehbetrieb inzwischen das eigene Wohnhaus, die Wohnung eines Mitarbeiters und ein in der Nachbarschaft gelegenes Wohnhaus mit Wärme.
Lesen Sie den gesamten Beitrag inklusive eines Interviews mit der Klimaexpertin Dr. Monika Zehetmeier von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Grub in der kommenden Ausgabe 34/2021 von BWagrar.
Zusätzlich finden Sie im Anhang ein weiteres Interview mit Dr. Monika Zehetmeier und ihrem Kollegen Dr. Stefan Neser über die Möglichkeiten, die Emissionen aus den Milchviehställen abzusenken und sie so klimafreundlicher zu machen. Der Text findet sich auf Seite 39 ff. des Jahresberichtes der LfL 2019.










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