
Wie geht es mit der Milch weiter?
Der Landesbauernverband (LBV) lädt zur Fachtagung Milch nach Oberschwaben ein. Zum Thema „Herausforderungen und Perspektiven der heimischen Milcherzeugung in turbulenten Zeiten“ erwarten Sie drei spannende Fachvorträge mit anschließender Podiumsdiskussion.
von LBV erschienen am 14.01.2026Die Milchproduktion spielt für die baden-württembergische Landwirtschaft eine enorme Rolle. Milch ist das Produkt mit dem höchsten Anteil an den landwirtschaftlichen Erlösen. Die Milchbranche insgesamt ist von herausgehobener Bedeutung für die gesamte Landwirtschaft und den Ländlichen Raum. Allein seit 2010 haben in Baden-Württemberg jedoch mehr als 55 Prozent der Milchviehhalter ihre Produktion eingestellt. Damit hat sich die Zahl der Betriebe innerhalb von nur 15 Jahren mehr als halbiert. Vor diesem Hintergrund stellt sich für die Milchviehbetriebe, insbesondere auch wegen des massiven Rückgangs der Erzeugerpreise seit Herbst 2025, die Frage, welche Herausforderungen der heimische Milchsektor inmitten globaler Märkte und zunehmender gesellschaftlicher Ansprüche bewältigen muss und wie er seine Zukunft gestalten kann.
Dazu bietet der LBV eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Herausforderungen und Perspektiven der heimischen Milcherzeugung in turbulenten Zeiten“ an. Referenten und Themen sind: Andreas Löbhard, Verband der Milcherzeuger Bayern (VMB): „Die Milchmärkte 2025/2026: Krisen, Chancen und Konflikte – Analysen und Ausblick“; Karsten Schmal, Milch- und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), zu „Positionen und Strategien zur Stärkung der heimischen Milchproduktion“; und Norbert Lins MdEP, Abgeordneter der EVP-Fraktion des Europäischen Parlaments. Sein Thema: „Wie unterstützt die EU die deutschen Milcherzeuger?“
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 5. Februar 2026, von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Gasthaus Stern, Kümmerazhofer Straße 2, in 88339 Bad Waldsee-Reute (Kreis Ravensburg) statt. Nach den Vorträgen gibt es mit den Referenten eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von BWagrar-Redakteur Matthias Borlinghaus und der Einbeziehung der Veranstaltungsteilnehmer. Alle Interessenten sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.







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