LSZ Boxberg testet heimische Proteinpflanzen für weibliche Mastschweine
Das Eiweiß kommt künftig aus dem Ländle
Die Einfuhr von Sojaextraktionsschrot aus den USA und Südamerika steht unter Beschuss. Gefragt sind heimische Eiweißpflanzen, mit denen Mastschweine gefüttert werden können. Ob und wie das funktioniert, erprobte jetzt das Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg (LSZ) in einem Versuch mit weiblichen Mastschweinen. Die bekamen in ihre Rationen heimische Sojabohnen, Erbsen und Rapsextraktionsschrot gemischt.
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In der Europäischen Union wird Sojaextraktionsschrot in großem Umfang als Proteinfutter bei Schweinen eingesetzt. Da der hohe Bedarf aus heimischer Produktion bei weitem nicht gedeckt werden kann, wird Sojaschrot vor allem aus Nord- und Südamerika importiert. Allerdings ist der Import von Sojaschrot vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Lebens- und Futtermittelproduktion und zunehmenden Bedenken der Verbraucher gegenüber gentechnisch veränderten Organismen in die Diskussion geraten. Im Rahmen des Soja-Netzwerks, einem Teil der Eiweißpflanzenstrategie des Bundes, wird deshalb der Anbau von gentechnikfreien Sojabohnen gefördert. Gleichzeitig rücken weitere heimische Körnerleguminosen, die als Proteinträger in Frage kommen, in den...
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