Diskussion zum Mindestlohn auf der Spargel- und Erdbeerbörse
Noch viel Unsicherheit auf den Betrieben
Die Folgen des Mindestlohngesetzes sind für Landwirte mit Sonderkulturen eine fortwährende Herausforderung. Am Ende des ersten Anbaujahres nach Einführung des umstrittenen Gesetzes berichteten bei der Karlsruher Spargel- und Erdbeerbörse die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion über ihre Erfahrungen. Veranstalter waren das Regierungspräsidium und das Landratsamt Karlsruhe.
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Der Obst- und Spargelbauer Rolf Meinhardt aus Weiterstadt ist sich sicher: Der Mindestlohn und dessen kommende Erhöhung kostet Arbeitsplätze und schafft soziale Härten, weil arbeitsschwächere Saisonarbeitskräfte nicht mehr eingestellt werden. Der Betriebsleiter aus Südhessen konzentrierte sich dieses Jahr auf die Einstellung von jungen Arbeitskräften. Deren höhere Leistungen ermöglichte eine Kompensation der Mehrausgaben durch den Mindestlohn. Flankierend dazu entwickelte er in seinem großen Betrieb ein neues Lohnanreizsystem für besonders leistungsfähige Mitarbeiter. Die Abrechnungen wurden damit individueller, aber auch aufwendiger. Ohnehin musste wegen der fälligen Dokumentation der täglichen Arbeitszeiten mehr Zeit und Personal fürs...
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