Färsenaufzuchtkosten werden bei Milchrindern oft vernachlässigt
Ein Hoch auf dieses Leben
Gesund, langlebig und leistungsstark: So wünschen sich Milchviehhalter ihre Kühe. Die Wirklichkeit sieht jedoch oft anders aus. Die Tiere kränkeln, die erwartete Milch bleibt aus. Der Weg auf den Schlachthof scheint vorprogrammiert. Das könnte sich demnächst ändern. Denn wirtschaftlich sind Kühe erst, wenn sie länger leben.
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So recht will Johanna an diesem kalten Wintervormittag nicht. „Jetzt komm", ermuntert Jürgen Held die inzwischen dreizehnjährige Braunviehkuh. Die Aufforderung wirkt. Gemächlich trottet Johanna schließlich den Laufgang hinter ihrem Besitzer her. Sie ist eine der Ältesten in der Herde des Ulmer Züchters, hat inzwischen 110.000 Kilogramm Milch gegeben und zehn Kälber geboren. Eine Ausnahme ist Kuh Johanna jedoch keine. Im Gegenteil: Jürgen Held setzt darauf, dass seine Kühe alt werden. Nicht ohne Grund: Kühe, die zu früh abgehen, ist der 46-jährige Landwirtschaftsmeister überzeugt, kosten viel Geld. Die Tiere fehlen in der Herde und müssen durch zugekaufte Jungkühe ersetzt werden. Teuer und nicht effizient. Erfolgversprechender sei es da...
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