Genome Editing in der ökologischen Pflanzenzucht
Chance oder Dammbruch?
Mithilfe neuer genetischer Werkzeuge könnten Züchter neue Sorten schneller und günstiger auf den Markt bringen. Mit CRISPR/Cas werden zudem keine artfremden Gene in den Zielorganismus eingebracht ein Unterschied zur bisher bekannten Gentechnik. Trotzdem lehnen viele Erzeuger und Konsumenten ökologischer Lebensmittel diese Methode ab.
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Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft bezeichnet Genome Editing in einem Positionspapier als „Altes in neuem Gewand" und ordnet die Verfahren damit der Gentechnik zu. Für Bioland geht CRISPR/Cas laut einem Statement vom April 2016 gar nicht. Demeter erklärte im selben Monat, dass der ökologische Landbau bessere Lösungen als CRISPR/Cas biete. In einer Umfrage des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) von 2011 legten Vertreter des Biolandbaus Wert auf Gesundheits- und Umweltschutz sowie auf einen transparenten und von Konzernen unabhängigen Züchtungsprozess. Trotzdem erklärte Prof. Urs Niggli, Direktor des FiBL, im Jahr 2016 gegenüber der Zeitung Taz, dass CRISPR/Cas großes Potenzial habe. Wir haben mit Dominik...
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