Milchviehfütterung mit Mais-Stangenbohnen-Gemenge
ZUM THEMA
Die Nahrung der Mayas auf dem Futtertisch
Schon vor gut 2000 Jahren haben die in Südamerika lebenden Mayas gewusst: Mais und Bohnen im Gemengeanbau lohnt sich. Anbau- und Silierversuche in einem seit 2014 geförderten BÖLN-Verbundprojekt haben gezeigt, dass der Anbau auch in unseren Breiten gut funktioniert und sich Silage von guter Qualität herstellen lässt, wie Wissenschaftler immer wieder berichteten.
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Hintergrund dieses Projektes ist die Herausforderung, Bio-Tiere weitestgehend mit betrieblich oder regional erzeugten Futtermitteln zu versorgen. Der aufgrund seiner hohen Energiedichte als wichtiges Grundfuttermittel eingesetzte Silomais enthält nur wenig Protein. Im Gemengeanbau mit Stangenbohnen (Phaseolus vulgaris) könnte aber ein Grundfuttermittel erzeugt werden, welches im Vergleich zur reinen Maissilage einen höheren Proteingehalt aufweist. Somit könnten gegebenenfalls auch eiweißreiche Kraftfuttermittel eingespart werden. Die in der Humanernährung eingesetzten Stangenbohnen enthalten aber einige sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die bei Verzehr in rohem Zustand eine mitunter antinutritive bis toxische Wirkung haben können....
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