Whiskyreifung im Holzfass
Für Farbe und Geschmack
War es die Konsequenz langer Tradition oder bloß reiner Zufall, dass sich das Bewusstsein für die Whiskyreifung im Holzfass etablierte? Dies lässt sich historisch nicht genau belegen. Die Entdeckung der Whiskylagerung liegt allerdings allein in der Tatsache begründet, dass die praktischen Eichenfässer fester Bestandteil der Transportlogistik waren. Whiskys wurden im 18. und 19. Jahrhundert noch ohne Mindestlagerdauer konsumiert. Klar ist, dass die Migration von Holzinhaltsstoffen zur sensorischen Güte des Endproduktes beiträgt. Doch welche Reaktionen und Einflüsse hinter der Farbentwicklung von Whisky stecken, wird nachfolgend näher beleuchtet.
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Eichenholz ist im Fassbau das meistverarbeitete Holz. Dabei werden mehrheitlich die Arten Amerikanische Weißeiche (Quercus alba) sowie die europäische Stiel- und Traubeneiche (Quercus robur und Quercus petraea) verwendet. Die Eignung des Holzes hängt neben den hohen Ansprüchen an die mechanische Belastbarkeit auch von den Wuchseigenschaften des Baumes ab. Gesamtwuchshöhe, erreichbarer Stammumfang und die Neigung zu Verzweigungen können den späteren Verwendungszweck einschränken.
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