Bundeskabinett befasst sich mit Novelle zum Jagdrecht
Wild und Wald gleichrangig
Eine bessere Balance zwischen den Interessen der Jäger und der Förster verspricht sich Bundesagrarministerin Julia Klöckner von ihrem Entwurf für eine Novelle des Bundesjagdgesetzes. Diese wurde vergangene Woche im Bundeskabinett beschlossen. Ein zentraler Punkt ist die Verlagerung von Verantwortung über die Bejagung von den Jagdbehörden in die Hände von Jägern und Waldbesitzern.
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Ihr gehe es darum, das Jagdrecht mit seiner ersten Novellierung seit 1976 für die Gegenwart, aber auch für die Zukunft fit zu machen, erklärte Bundesministerin Klöckner im Anschluss an die Kabinettssitzung. Der Fokus liegt der Ressortchefin zufolge dabei auf einer Gleichstellung von Wild und Wald. Dafür soll insbesondere eine Verlagerung von Verantwortung über die Bejagung von den Jagdbehörden in die Hände von Jägern und Waldbesitzern sorgen. Beide Seiten sollen sich gemäß dem Entwurf künftig – unterstützt durch Lebensraum- und Vegetationsgutachten – auf einen „Abschusskorridor" für das Jagdwild in dem entsprechenden Revier verständigen. Nur wenn dies nicht gelingt, soll die Jagdbehörde auch in Zukunft die Jagdquoten festlegen. Den...
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