Pastinake vom Grundnahrungsmittel zum Nischengemüse
Süßes Wurzelwerk neu entdeckt
Die Pastinake gehört zu den ältesten europäischen Wurzelgemüsen und war in früheren Zeiten ein wichtiges Grundnahrungsmittel, bis sie ab dem 18. Jahrhundert in Deutschland von der Kartoffel und der Möhre verdrängt wurde. Seither wurde sie lediglich als Futterpflanze (Hammelmöhre") noch in größeren Mengen angebaut. Im Zuge der Wiederentdeckung alter Gemüsearten erleben die aromatischen Wurzeln seit ein paar Jahrzehnten eine bescheidene Renaissance.
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In Südwestdeutschland und im Schweizer Alpenvorland wurde die Pastinake vereinzelt bereits für die Jungsteinzeit in Siedlungen nachgewiesen, vermutlich handelt es sich dabei allerdings um gesammelte Wildpflanzen. Die Kulturpastinake Pastinaca sativa ist ihrer Vorläuferin, der Wiesenpastinake, noch ziemlich ähnlich. Die wilde Pastinake wächst in Mitteleuropa auf Wiesen, an Wegrändern und Schutthalden, überwiegend in Siedlungsnähe. Sie besitzt allerdings nur dünne, bis zu einem Zentimeter starke Wurzeln, die etwa zehn Zentimeter Länge erreichen. Wann genau die Kultivierung der Pastinake begann, ist ungewiss, da die verschiedenen Wurzelgemüse früher sprachlich oft nicht unterschieden wurden. Sichere Nachweise für den feldmäßigen Anbau von...
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