Nulltoleranz bedroht Ölmühlen
Die Forderung nach der Abkehr von der Nulltoleranz gegenüber Spuren von nicht in der EU zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen (GVO) hat der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID) bekräftigt.
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In einer Presseerklärung unterstützte OVID Mite Oktober in Berlin ausdrücklich die vom Deutschen Bauernverband (DBV) initiierte Postkartenaktion, um auf die verheerenden Auswirkungen der Nulltoleranz bei Futtermitteln aufmerksam zu machen. Allerdings bestehe das Problem nicht nur bei importierten Futtermitteln, sondern gelte für agrarische Rohstoffe insgesamt, beispielsweise für Sojabohnen, die hierzulande zu Sojaschrot und Sojaöl verarbeitet würden. Hier müsse ein praktikabler Schwellenwert für unbeabsichtigte und nicht vermeidbare GVO-Spuren eingeführt werden, forderte OVID. Die deutschen Ölmühlen importierten ganze Sojabohnen. Das aus den Bohnen produzierte Sojaschrot werde als Futtermittel eingesetzt, das Sojaöl gehe in die...