Kleegras hilft den Engpass beim Futter überbrücken
Angesichts des Futterausfalls durch den trockenen Juli richtet sich das Augenmerk verstärkt auf den Feldfutterbau. Zudem profitiert dieser von der Neusausrichtung der EU-Agrarpolitik, da auch für Gras- und Kleeanbau Zahlungsansprüche gewährt werden, was die Konkurrenzfähigkeit verbessert. Nachfolgend Hinweise für die Auswahl und den Anbau von Ackerfuttermischungen.
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Neben der Erzeugung von Grundfutter bietet der Kleegrasanbau ackerbauliche Vorteile. So verschwinden durch die Nutzung schnittunverträgliche Unkräuter wie Ackerkratzdistel, andere werden durch Beschattung reduziert. Die Kleegrasnarbe bietet dem Boden Schutz vor Erosion und Druckeinwirkungen. Kleegras hinterlässt Böden mit einer guten Krümelstruktur, die durch tief gehende Pfahlwurzeln der Leguminosen ergänzt wird. Die Nährstoffverfügbarkeit und -mobilisierung im Boden wird vor allem in den Folgekulturen wirksam. Gleichzeitig weist Kleegras eine gute Verwertung der gedüngten Nährstoffe auf. Nach mehrjährigem Kleegrasanbau ist der Humusgehalt des Bodens erhöht, was die gute Vorfruchtwirkung unterstützt. Weiter hat die Stickstofffixierung...