Feuerbrandbekämpfung im Schweizer Thurgau
Gegen Feuerbrand im Kernobstbau dürfen die Thurgauer Obstbauern auch dieses Jahr höchstens zweimal Antibiotika einsetzen. Spritzungen sind dabei wiederum nur in der Zeit von 20 Uhr abends bis 8 Uhr morgens erlaubt.
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Die Beschränkung auf die Abend- und Morgenstunden und damit auf eine Zeit außerhalb des Bienenflugs war bereits im Vorjahr eingeführt worden. Damit wollte man verhindern, dass Antibiotika in den Honig und damit in den Nahrungskreislauf kommt. Diesem Ziel dient auch eine Wartezeit von mindestens 75 Tagen zwischen Spritzung und Obsternte. Wie die Thurgauer Regierung am 11. März mitteilte, sind dieses Jahr die drei Antibiotika Streptomycin, Strepto und Firewall zur Feuerbrandbekämpfung zugelassen. Behandelt werden darf aber erst nach Warnaufruf durch das landwirtschaftliche Zentrum Arenenberg. Obstbauern, die erstmals einen Berechtigungsschein für den Bezug der Mittel beantragen, müssen einen Einführungskurs absolvieren. Zudem sind die...