Wie verhalten sich Stickstoffdünger bei Trockenheit?
Das Auflösungsverhalten von Stickstoffdüngern auf trockenen Böden wurde im Rahmen einer Diplomarbeit im Auftrag der Beratungsinitiative incona untersucht.
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Stickstoff aus Harnstoff und schwefelsaurem Ammoniak konnte auch nach 7 Tagen nicht in den Boden eindringen und zu Nitrat umgewandelt werden. Nitrat aus Kalkammonsalpeter stand demgegenüber bereits nach 24 Stunden in 3 cm Tiefe zur Verfügung. Für die Düngepraxis bedeutet dies, dass KAS unabhängiger von der Witterung beispielsweise bei der Spätdüngung im Getreide eingesetzt werden kann und bei Trockenheit auch dann noch von den Pflanzen aufgenommen werden kann, wenn Harnstoff und ssA wirkungslos auf der Bodenoberfläche verbleiben. Die Beratungsinitiative incona veröffentlicht die Ergebnisse in einem Sondernewsletter unter www.incona.de