MCP und DCA heißen die neuen Zauberformeln bei der Apfellagerung
Mit der CA-Lagerung und als weiterer Verbesserung der ULO-Lagerung schien lange Zeit in der Lagerung von Kernobst das Ei des Kolumbus gefunden. Verbesserungen gab es nur im Detail. Mit MCP und DCA kommt wieder Bewegung in den Markt. Hinter ersterem verbirgt sich eine gasförmige Substanz, die die Reife der Früchte verzögert. Hinter dem zweiten Kürzel steckt eine verfeinerte Steuerung der herkömmlichen CA-Lagertechnik.
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Die Qualität von Obst durch Reifesteuerung zu verbessern ist das Ziel eines Projekts, das über das grenzüberschreitende EU-Programm Interreg IIIA gefördert wird. Sowohl in der Schweiz wie auch am deutschen Bodenseeufer werden zum Einsatz von MCP, das unter dem Namen SmartFresh am Markt firmiert und zur dynamischen CA-Lagerung, kurz DCA genannt, Untersuchungen vorangetrieben. Neue Erkenntnisse daraus wurden bei Seminaren von der Schweizer Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) am Strickhof Wülflingen sowie vom Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB) in Bavendorf von Dr. Franz Gasser, Ernst Höhn (ACW), Dr. Josef Streif und Dominikus Kittermann (KOB) vorgestellt. Werden Äpfel mit 1-MCP behandelt, wirkt sich dies in der überwiegenden Mehrzahl der...