Aktueller Pflanzenschutzhinweis: Krankheitskämpfung in Wintergetreide
In frühen Lagen beginnt die Wintergerste mit dem Ährenschieben. Zu diesem Entwicklungsstadium sollten die Fungizidbehandlungen in dieser Kultur abgeschlossen werden.
Frühe Winterweizenbestände schieben schon das Fahnenblatt. Nachdem eine kühl-feuchte Witterung eingesetzt hat, steigt das Infektionsrisiko für den Befall durch Blattseptoria. Der amtliche Pflanzenschutzdienst empfiehlt, die Abschlussbehandlung gegen die Pilzkrankheiten ab dem Ende des Schossens bis zum Beginn des Ährenschiebens vorzunehmen.
Ebenso ist in Dinkel, Triticale und Roggen zu diesem Zeitpunkt eine Entscheidung über die Bekämpfung von Krankheitsbefall zu treffen. In diesen Kulturen hat der Braunrost eine große Bedeutung. Diese Pilzkrankheit benötigt höhere Temperaturen für ihre Entwicklung. Deshalb sollte dort das Befallsgeschehen weiter beobachtet werden. Bei der Mittelwahl sollten in diesen Getreidearten Produkte mit einer guten Wirkung gegen Braunrost bevorzugt werden.
Nähere Hinweise zur Krankheitsbekämpfung in Getreide finden Sie in BWagrar 17/10.
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