Robuste Sorten im Visier
Mit der Wahl widerstandsfähiger Sorten lässt sich der Pflanzenschutzmittelaufwand im Beerenanbau reduzieren. Weiter macht gesundes Pflanzgut, das bei renommierten Vermehreren eingekauft wurde, weniger Behandlungen nötig. Zudem können eine ausgewogene Düngung und die richtige Standortwahl zum Ziel führen.
- Veröffentlicht am
Bei Himbeeren handelt es sich um Halbsträucher. Bei sommertragenden Sorten wachsen die Jungruten zwischen den Tragruten (Altruten), die Altruten werden nach der Ernte entfernt. Bei Herbsthimbeeren gibt es kein Nebeneinander von Alt- und Jungruten, da alle Ruten nach der Ernte abgeschnitten werden, was die Krankheitsanfälligkeit positiv beeinflusst. Himbeeren sind anfällig für Pilzkrankheiten und zwar für die Wurzelkrankheit Phythophtora fragariae var. rubi und Rutenkrankheiten. Botrytis stellt eine Gefahr für die weichen Früchte dar, insbesondere in niederschlagsreichen Perioden zur Ernte. Bei einzelnen Sorten wurden Anfälligkeiten für die Himbeerblattmilbe oder Spinnmilben beobachtet. Eine Infektion mit Viren des Himbeer-Mosaik-Komplexes...