Aus AW 106 wird Sapora
Die bisherige Nummernsorte AW106 erhielt vor kurzem vom Lizenzinhaber Bruno Essner vom internationalen Baumschulkonsortium International Fruit Obtention (IFO) ihren neuen Markennamen. Dabei ist Sapora eigentlich ein Zufallsprodukt.
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Wie Züchter Gerhard Baab bei der Vorstellung des 2005 zum Sortenschutz angemeldeten Apfels verriet, habe er eigentlich am früheren Standort in Ahrweiler Obstbaulehrlingen nur den Werdegang einer neuen Sorte zeigen wollen. Dazu kreuzte er die Sorten Rubinette und Fuji. Wider Erwarten war das daraus entstandene Produkt so gut, dass die Neuzüchtung in den Test ging. Überzeugend neben einem guten Geschmack sei vor allem der Ertrag, mit bedingt durch entsprechend große Früchte. Allerdings ist der Apfel vorwiegend für günstige Lagen geeignet, da es an der Ausfärbung happert. Mehrere Pflücken sind notwendig. Auch für den Bioanbau ist der Apfel nicht geeignet, da er schorfanfällig ist.