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Freihöfe greifen Wurzeln des US-Trends auf

Solidarität und geteiltes Risiko ist der Ursprungsgedanke von so genannten "Freihöfen", die in Deutschland nach weiterer Verbreitung streben. Das Prinzip: Es werden landwirtschaftliche Betriebsgemeinschaften gebildet, deren Existenz von einer großen Hofgruppe sichergestellt wird. Ein Freihof vereint die auf dem Hof arbeitenden und lebenden Familien mit Menschen, die nicht auf dem Hof leben.
Veröffentlicht am
In den USA hat sich die vor 20 Jahren aufkommende Idee inzwischen leicht gewandelt. Anfangs bildeten die Mitglieder der "Community Supported Agriculture" (CSA) einen Geldpool, kauften eine Farm, heuerten einen Betriebsleiter an und jeder bekam einen Anteil an dem, was die Farm jedes Jahr produzierte. Das Prinzip des geteilten Risikos war nicht nur die Basis für ein starkes Gemeinschaftsgefühl, sondern stellte für die Mitglieder auch die Versorgung mit frischen Produkten sicher. Auch bei den deutschen Freihöfen bzw. Gemeinschaftshöfen oder Wirtschaftsgemeinschaften, stehen die dauerhafte Versorgung mit hochwertigen Nahrungsmitteln und das (finanziell) gemeinsame Betreiben eines Hofes im Vordergrund. Diese Art, Landwirtschaft...
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