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So ist im Apfel kein Wurm drin

Nachdem der Apfelwickler lange Zeit erfolgreich mit Insektenwachstumsreglern in Schach zu halten war, wurden Mitte der neunziger Jahre am Bodensee plötzlich Minderwirkungen beobachtet, zunächst räumlich eng begrenzt, dann aber auf größeren Flächen begünstigt durch die Witterung. Der Apfelwickler wurde wieder zum gefürchteten Obstschädling. Zur Bekämpfung bieten sich vier Verfahren an, die gut auch kombiniert werden können.
Veröffentlicht am
Gebietsweit stärkerer Befall wurde zuletzt im Ausnahmejahr 2003 verzeichnet. Günstige Temperaturen ab Anfang Mai ermöglichten eine außergewöhnlich frühe und starke zweite Generation - in Problemanlagen lag der Befall zur Ernte häufig über zehn Prozent. In den letzten drei Jahren war der Befall moderat. Obwohl die Witterung für die Entwicklung des Schädlings stimmte, betrug der Befall zur Ernte im Mittel unter einem Prozent. Erzielen ließ sich dies nur durch den kombinierten Einsatz chemischer, biologischer und biotechnischer Verfahren. Gute Bekämpfungschancen nach geringem Vorjahresbefall Abhängig vom Befallsdruck im Vorjahr und flächenspezifischen Einflüssen wie Flächengröße oder Lage zu Streuobstbeständen steht eine Kombination von...
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