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Metro-Konzern mit strengeren Grenzwerten

Der Metro-Lebensmittelkonzern hat in einem Schreiben an die Umweltorganisation Greenpeace angekündigt, dass er künftig ebenfalls strengere Maßstäbe an Rückstandshöchstmengen für Pflanzenschutzmittel in Lebensmittel anlegt. So will er nur noch maximal 70 Prozent der gesetzlich zulässigen Werte in seinen Produkten dulden und ein Programm zur Verringerung der Belastung mit Pflanzenschutzmitteln starten.
Veröffentlicht am
Lieferanten, die gegen diesen Standard verstoßen, droht Metro mit Auslistung. Damit ist der Konzern die vierte Supermarktkette nach Aldi, Lidl und Rewe, die Vorgaben diktiert, die strenger als die vom Gesetzgeber vorgegebenen Werte sind. Metro will dabei Lieferanten, deren Produkte Wirkstoffbelastungen zwischen 70 und 100 Prozent der Rückstandshöchstemengen oder der akuten Referenzdosis aufweisen, auffordern die Belastung zu reduzieren verbunden mit einer Abmahnung.Übersteigen die Werte die gesetzlich zulässigen Grenzen, erfolgt eine Sanktionierung des betreffenden Lieferanten je nach Höhe der Belastung. Dies kann auch eine Auslistung auf Dauer sein.
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