Trockenschäden: Bislang nur Erdbeeren ohne Bewässerung betroffen
Die anhaltende Trockenheit im April hat im Kernobstbau bislang noch keine gravierenden Auswirkungen. Die Betonung liegt auf noch. Denn wenn nun keine Niederschläge fallen, könnte es mit der Wasserversorgung bei Apfel- und Birnbäumen hapern. Erste Schäden sind dagegen bei Erdbeeren zu befürchten, die verfrüht wurden und nicht beregnet werden können.
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"So langsam werden wir schon ein wenig nervös." Helmut Jäger, Vorsitzender der Obstregion Bodensee, spricht aus, was viele Obstbauern derzeit umtreibt. "Wir hoffen, dass es nun doch bald einmal regnet, zumal die Blüte in den frühen Lagen fast vorbei ist und dann Wasser für das Fruchtwachstum benötigt wird". Zwar sei es in tieferen Bodenschichten noch ausreichend feucht, wobei der östlich Bodensee von einem späten Schneefall mit besser nutzbarer Winterfeuchte profitiert, dennoch fehlen im April bislang mindestens 50, eher 100 mm Niederschlag. Kritisch werden könnte es bei verfrühten Erdbeeren. Hier ist die Zellteilungsphase bereis erreicht und dann werden Wasser und Nährstoffe benötigt. Die Normalkulturen seien dagegen noch nicht...