Frostschäden befürchtet
In einigen Ländern mehren sich die Befürchtungen, dass die tiefen Temperaturen im Februar und die kalten Nächte der vergangenen Tage nicht spurlos an den Obstanlagen vorüber gegangen sind. Noch lässt sich aber nichts genaues sagen.
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Verunsichert sind derzeit die Obstproduzenten in der Steiermark. Aufgrund der ungewöhnlich warmen Witterung im März sind die Obstkulturen weiter entwickelt als üblich. Der Vegetationsvorsprung beträgt sieben bis zehn Tage. Durch die kalten Nächte anfangs April mit Temperaturen von bis zu minus sieben Grad Celsius ist ein Großteil der Kirschblüten abgefroren. Schäden in Apfelkulturen gab es zu diesem Zeitpunkt kaum. Anders an Ostern, wobei sich zum jetzigen Zeitpunkt ein unterschiedliches Schadbild ergibt. Stärker betroffen scheint die Sorte Topaz zu sein und noch abzuwarten ist, wie sich der Frost auf die Schalenqualität bei Jonagold und Idared ausgewirkt hat. Auf alle Fälle wird die Kirschenernte deutlich kleiner werden und insgesamt...