Erwartungen an die Kirschensaison unterschiedlich
Während Griechenland mit einer guten Kirschensaison rechnet, fallen die Prognosen in Frankreich eher verhalten aus. Mit rund 41.500 Tonnen wird im Nachbarland die diesjährige Erntemenge bei dem Steinobst deutlich unter Vorjahresniveau erwartet.
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Auch im Vergleich mit dem langjährigen Mittel fällt die Kirschenernte in diesem Jahr in Frankreich rund zehn Prozent geringer aus. Dabei ist die Anbaufläche mit 9600 Hektar fast unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Dank eines guten Klimas erwarten die Kirschproduzenten in Griechenland dagegen eine gute Ernte, die noch Ende Mai startet und mit höheren Mengen als im Vorjahr aufwartet. Allerdings befürchtet der Handel aufgrund der aktuellen Finanzkrise eine schwächere Inlandsnachfrage. Daher sind die meisten griechischen Händler stärker am Export interessiert. Dabei scheint neben Deutschland und anderen westeuropäischen Märkten Russland immer wichtiger zu werden.