Mehr Milch aus Gras
Noch bis vor kurzem war es nicht so wichtig, möglichst viel Milch aus Gras zu erzeugen. Viel Milch wurde mit Kraftfutter ermolken. Das hat sich geändert, seit der Bedarf an Nahrungsmitteln weltweit gestiegen ist und seit Maisflächen wegen des Biogasbooms knapper werden. Wo im Grünland noch Reserven stecken, darauf richtete sich der Fokus beim Allgäuer Grünlandtag am Spitalhof in Kempten.
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Mit den steigenden Kraftfutterpreisen wandert die Milch wieder stärker zum Grünland. Das bedeutet, dass aus dem verfügbaren Grundfutter mehr Milch ermolken werden muss“, macht Dr. Michael Diepolder auf wachsende Anforderungen an die Futterqualität, sprich höhere Energiedichte und mehr Rohprotein, aufmerksam. Zugleich belegt der Fachmann von der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Freising anhand von Auswertungen aus über 400 Betrieben, dass die Futterkosten – mit fast 80 Prozent Hauptkostenblock der Milchproduktion – pro Liter erzeugter Milch mit steigender Grundfutterleistung abnehmen. Bei Intensivnutzung 15 bis 30 Arten erwünscht Beste Futterqualität bedingt einen guten Pflanzenbestand, der sich wiederum nur...