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Natur soll sich Dienstleistungen besser bezahlen lassen

In einem marktwirtschaftlich geprägten System hat alles seinen Preis. Sobald Produkte und Dienstleistungen monetär bewertet werden, kann sowohl ihr Nutzen anerkannt als auch der Verlust im Falle eines Schadens ausgeglichen werden. Das gilt auch für die Natur, seit Umwelt-Ökonomen die Erkenntnis vertreten: "Was nichts kostet, ist nichts".
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Deshalb liegt es nahe, die Dienstleistungen der Natur, wie etwa Trinkwasserreinigung, Erholungsraum oder Bestäubung, ebenso monetär zu bewerten wie deren Produkte (Äpfel, Birnen, Weizen etc.). Denn nur wenn der Schaden zu beziffern ist, können diese Faktoren angemessen mit in die Entscheidungen der Politik einfließen und im günstigsten Fall den Kosten eines Projektes zugeschlagen werden. Dazu hat eine europäische Studie unter Beteiligung des deutschen Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) nun die Werte von sogenannten Ökosystem-Dienstleistungen zu Grunde gelegt, um zu zeigen, dass eine umfassende systematische Analyse der Auswirkungen der Politik auf Ökosysteme möglich ist. Eine Forderung der Wissenschaftler richtet sich direkt an...
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