Westlicher Maiswurzelbohrer nun erstmalig auch in Bayern
Am 14. August 2007 wurde bei Passau ein Westlicher Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) in einer Pheromonfalle entdeckt. Damit ist der international gefürchtete Quarantäneschädling an Mais nach dem kürzlichen Fund in Baden-Württemberg erstmals auch in Bayern aufgetreten. Er wurde in der Nähe eines Umschlagsplatzes für die Binnenschifffahrt an der Donau bei Passau gefunden.
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Durch ein intensives Monitoring mit Pheromonfallen wurden drei weitere Käfer (insgesamt also vier) an den Folgetagen gefangen. Am 17. August 2007 wurde ein weiterer Käfer zudem in der unmittelbaren Nähe der Einzäunung des Flughafens München, Stadtgebiet Freising, in einer Falle gefangen. Flugzeuge dienen dem Käfer häufig für die Überbrückung großer Entfernungen. Deshalb gelten Flughäfen als Risikoplätze, die in Deutschland im Zuge von Quarantänemaßnahmen der EU intensiv überwacht werden. Der bayerische Pflanzenschutzdienst leitet umgehend die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen ein, um den Schädling auszurotten. Diese sind mit einer von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) erstellten Leitlinie festgelegt, die...