Bei Gefahr von Ährenfusariuminfektionen vorbeugend handeln
Aktuell gibt es witterungsbedingt einen hohen Infektionsdruck mit den typischen
Blattkrankheiten in Getreide und mit dem Risiko für Ährenfusariosen in Winterweizen. Die Mittel zur Bekämpfung von Ährenfusarium sind im Merkblatt „Pflanzenproduktion 2013“ in Tabelle 27 auf S. 36 zusammengestellt.
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Diese Mittel wirken nur innerhalb von zwei Tagen vor bis spätestens vier Tage nach einem möglichen Infektionstermin. Die Behandlung sollte deshalb während der Blüte vor oder sobald wie möglich nach Regenfällen durchgeführt werden. Zur Bekämpfung von Ährenfusarium und damit Verminderung der Mykotoxinbildung ist nur die volle zugelassene oder empfohlene Fungizid-Aufwandmenge wirksam. Nicht immer ist, wie in den Landesversuchen 2012, die Wirtschaftlichkeit eines Fungizideinsatzes gegen Ährenfusariuminfektionen gegeben. Es muss jedoch immer beachtet werden, dass eine Überschreitung der Mykotoxin-Grenzwerte eine Vermarktung der Ernte ausschließt. Welche Mittel eingesetzt werden können und was bei der Anbauplanung vorbeugend getan werden...