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Weizenschwarzrost: Nutznießer des Klimawandels?

Julius Kühn-Institut analysiert den bisher in unseren Breiten seltenen Krankheitserreger und testet Weizensortiment auf mögliche Resistenzen.
Veröffentlicht am
Die Hitzewelle in Deutschland brachte dieses Jahr eine in unseren Breiten bisher nur äußerst seltene Getreidekrankheit mit sich. An Weizenpflanzen wurde der gefürchtete Schwarzrost festgestellt, der durch den Pilz Puccinia graminis verursacht wird. Die Sporen gelangten mit dem Wind aus wärmeren Regionen zu uns. Von den kranken Pflanzen geht zwar keine unmittelbare Gefahr aus, da die Sommersporen und das Pilzmyzel den Winter wahrscheinlich nicht überleben. Dennoch schließen die Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts (JKI) eine Verbreitung des Schaderregers im Zuge der Klimaerwärmung nicht aus. „Wenn jedes Jahr neue Sporen mit Luftmassen aus wärmeren Regionen zu uns gelangen, wächst der Druck auf unsere Weizenpflanzen“,...
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