Little Cherry-Virus alarmiert in Belgien
In Belgien scheinen Probleme mit dem Little Cherry-Virus in Kirschen zuzunehmen. Besonders betroffen ist die Kirschregion in Haspengouw. Das ist Berichten belgischer Zeitungen zu entnehmen.
- Veröffentlicht am
Das Virus bewirkt kleine, nicht vermarktbare Kirschen und kann nur durch die Fällung infizierter Bäume gestoppt werden. Die wirtschaftlichen Verluste für die Erzeuger können somit hoch sein. Das Virus ist bereits seit zehn bis 15 Jahre präsent, aber nun scheinen die Probleme zuzunehmen. Die Krankheit verläuft langsam, doch das Ausmaß scheint zuzunehmen. Laut einem Bericht aus dem belgischen Obstforschungszentrum in Sint-Truiden wird moniert, dass der Kampf gegen das Virus bis jetzt unzureichend ist. Nur eine intensive Kontrolle des Virus durch die Kirscherzeuger auf ihren Plantagen sei nicht ausreichend. Gerade in der historischen Kirschregion Haspengouw gebe es noch immer viele alte hochstammige Plantagen auf Wiesen oder in privaten...