Messedoppel am Bodensee
Die Obstbaubranche steht derzeit auf fruchtbarem Boden. „In den letzten beiden Jahren haben wir am Bodensee eine starke Saison mit stabilen Preisen, gehobenem Niveau und gutem Absatzpotenzial erlebt“, beschreibt Eugen Setz, Geschäftsführer der Obstregion Bodensee, die wirtschaftliche Situation seiner Branche mit rund 1000 Erzeugerbetrieben und einer Anbaufläche von 8000 Hektar. Dank 221.000 Tonnen Tafeläpfeln behauptet sich die Region als einflussreicher Marktteilnehmer im In- und Ausland. Eine internationale Strahlkraft haben auch die Fachmessen Fruchtwelt Bodensee und „agrarwelt“ in Friedrichshafen entwickelt, die vom 21. bis 23. Februar 2014 mit 341 Ausstellern aus zwölf Nationen die neuesten Entwicklungen der Branche zeigen und zukünftige Herausforderungen diskutieren.
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„Die Neuauflage unseres Messedoppels verbucht ein Ausstellerplus von zwei Prozent“, erklärt Projektleiterin Petra Rathgeber. „Die Integration der 36. Bodensee-Obstbautage mit Fachvorträgen renommierter Experten führen zu einer weiteren Bereicherung des Messeangebots und der Besuch von Minister Alexander Bonde unterstreicht die Bedeutung unserer Branchenplattform.“ Neben den Landwirten werden auch die Brenner angesprochen. Schwerpunktthema beim internationalen Brennertag am Messe-Sonntag (10 bis 12 Uhr) sind die Zukunftsperspektiven der Klein- und Obstbrenner nach dem Wegfall des Branntweinmonopols. Von Äpfeln und Birnen China ist mit einem Weltmarktanteil von 45 Prozent der größte Anbieter von Äpfeln, deren...