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Folgen des russischen Importstopps

Copa-Cogeca fordert mehr Maßnahmen für Obst und Gemüse

Copa-Cogeca hat den Beschluss der Europäischen Kommission begrüßt, zusätzliche Unterstützung im Werlt von 165 Millionen Euro für Erzeuger Freizugeben. Damit soll den Produzenten geholfen werden, die vom russischen Embargo betroffen sind. Das Maßnahmenpaket wird als Schritt in die richtige Richtung gewertet. Allerdings äußerte Copa-Cogeca Kritik, dass das Programm nur verzögert kam.
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Copa-Cogeca-Generalsekretär Pekka Pesonen sagte: „Wir freuen uns, dass die Kommission ein weiteres Paket mit gezielteren Maßnahmen angekündigt hat, die dazu beitragen werden, den Druck, der auf dem Markt lastet, abzubauen. Der Sektor wurde schwer getroffen, da 29 Prozent der europäischen Obst- und Gemüseexporte normalerweise nach Russland ausgeführt werden. Es ist jedoch enttäuschend, dass die Kommission für die Verabschiedung eines neuen Maßnahmenpakets so lang gebraucht hat. Währenddessen sind die Preise weiter gesunken – das war vermeidbar. Für einige Erzeuger ist es nun schon zu spät. Daher appellieren wir an die Kommission, diese Maßnahmen rückwirkend anzuwenden. Artikel 222 muss ebenfalls geöffnet werden, um Erzeugerorganisationen zu helfen. Wir benötigen auch Unterstützung von Seiten der Kommission, um neue Absatzmärkte zu erschließen, die Absatzförderung anzukurbeln und unnötige Handelshemmnisse abzubauen. Dies ist von ganz entscheidender Bedeutung.“ Diese neue Regelung bietet Unterstützung für die Rücknahme überschüssiger Obst- und Gemüsemengen vom Markt und schließt an das bis zu 125 Millionen Euro schwere Programm für Obst und Gemüse an, das am 18. August angekündigt, am 10. September jedoch ausgesetzt worden war. Dieser neue Plan betrifft nicht nur Äpfel und Birnen, sondern zum ersten Mal nun auch Orangen, Mandarinen und Clementinen. Zudem wurden weitere Gemüsesorten wie Karotten, Gurken, Paprika, Tomaten und weitere Obstsorten wie Kiwi, Pflaumen und Tafeltrauben aufgenommen. „Im Januar nächsten Jahres werden zur Verhinderung eines kompletten Marktkollapses sehr viel stärkere Maßnahmen für alle Obst- und Gemüsesorten notwendig sein, da dann die Hochsaison erreicht ist und die Produktionsmengen wesentlich höher liegen werden,“ so Pesonen weiter.
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