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Grünes Licht gegen das Ergrünen von Kartoffeln?

In den Medien wird zurzeit intensiv über die Gefahr einer Anreicherung von Glykoalkaloiden in Kartoffelknollen berichtet. Als einfaches Indiz für die Gefährdung wird das Vorhandensein von ergrünten Stellen an den Kartoffelknollen gesehen.
Veröffentlicht am
Glykoalkaloide in Kartoffeln übernehmen in den Pflanzen Schutzfunktionen und können z. B. eine fungizide, bakterizide und fraßhemmende Wirkung auf Schaderreger ausüben. Die in den Kartoffelknollen vorkommenden Glyko-alkaloide, vor allem –Solanin und  Chaconin, können antibiotische und insektizide Reaktionen auslösen sowie toxisch auf Warmblüter wirken. Beim Essen glykoalkaloidhaltiger Knollen fallen zunächst ein bitterer Geschmack und ein Kratzen im Hals auf. Beim Verzehr größerer Mengen kann es zu Übelkeit, Gliederschmerzen und Störungen von Kreislauf und Atmung kommen. Die höchsten Alkaloidkonzentra-tionen finden sich in Randbereich der Knollen und nehmen zur Mitte hin deutlich ab. Bildung von Glykoalkaloiden Das...
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