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Obsthandel

BayWa erwartet weiteres Umsatzwachstum

Das Obstgeschäft der BayWa AG war in den ersten sechs Monaten 2015 zum einen von der Vermarktung der hohen EU-Apfelbestände aus der letztjährigen Rekordernte gekennzeichnet. Bei zuletzt wieder etwas festeren Preisen hierzulande ist diese nun vollständig abverkauft. Zum anderen profitierte die neuseeländische Konzerngesellschaft T&G mit ihrer im Dezember 2014 erworbenen Tochter Apollo Apples Limited von der hervorragenden Apfelernte in der südlichen Hemisphäre und konnte Absatzsteigerungen erzielen. Insgesamt führte dies im Obsthandel in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahrs gegenüber 2014 zu einem Umsatzwachstum um 10,3 Prozent auf 295,9 Mio. Euro (Vorjahr: 268,2 Mio. Euro).
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Auch im operativen Ergebnis spiegelt sich die vielversprechend verlaufende Vermarktungssaison von Überseeäpfeln aus Neuseeland wider: Zum 30. Juni 2015 erzielte die Sparte Obst ein Ebit in Höhe von 16,0 Mio. Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einer Verbesserung um 26,2 Prozent. Im zweiten Halbjahr will die BayWa im Obsthandel vor allem angesichts zu erwartender höherer Preise aufgrund einer schwächeren Ernte in Deutschland an das erfolgreiche erste Halbjahr anknüpfen.


Einbußen bei der Apfelmenge in Deutschland

Angesichts des trockenen Witterungsverlaufs im Jahr 2015 wird bei der Obsterzeugung in Deutschland im Vergleich zur letztjährigen überdurchschnittlichen Erntemenge von einem geringeren Volumen ausgegangen. Anziehende Preise in allen europäischen Anbaugebieten bestätigen diesen Trend. Zudem dürfte der große Apfelüberhang in der EU, resultierend aus den Rekordernten des Vorjahres, größtenteils abgebaut sein. In der südlichen Hemisphäre schließt die diesjährige Apfelernte erfreulich ab. Insgesamt werden steigende Volumina gegenüber 2014 erwartet und die kurz vor Erntebeginn in Neuseeland aufgetretenen Hagelfälle haben wider Erwarten keine nachhaltigen Schäden hinterlassen. Ursprünglich ist man davon ausgegangen, dass sich die Menge exportfähiger Früchte um rund vier Prozent verringern könnte.

Ausblick

Der bisherige Verlauf der Obsternte verspricht gute Vermarktungschancen für neuseeländische Äpfel. In Deutschland wird die Ernte witterungsbedingt schwächer als im Vorjahr ausfallen. Der mengenbedingte Rückgang sollte durch die gestiegenen Preise sowie die internationalen Obstaktivitäten jedoch mehr als ausgeglichen werden.

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