BayWa erwartet weiteres Umsatzwachstum
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Auch im operativen Ergebnis spiegelt sich die vielversprechend verlaufende Vermarktungssaison von Überseeäpfeln aus Neuseeland wider: Zum 30. Juni 2015 erzielte die Sparte Obst ein Ebit in Höhe von 16,0 Mio. Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einer Verbesserung um 26,2 Prozent. Im zweiten Halbjahr will die BayWa im Obsthandel vor allem angesichts zu erwartender höherer Preise aufgrund einer schwächeren Ernte in Deutschland an das erfolgreiche erste Halbjahr anknüpfen.
Einbußen bei der Apfelmenge in Deutschland
Angesichts des trockenen Witterungsverlaufs im Jahr 2015 wird bei der Obsterzeugung in Deutschland im Vergleich zur letztjährigen überdurchschnittlichen Erntemenge von einem geringeren Volumen ausgegangen. Anziehende Preise in allen europäischen Anbaugebieten bestätigen diesen Trend. Zudem dürfte der große Apfelüberhang in der EU, resultierend aus den Rekordernten des Vorjahres, größtenteils abgebaut sein. In der südlichen Hemisphäre schließt die diesjährige Apfelernte erfreulich ab. Insgesamt werden steigende Volumina gegenüber 2014 erwartet und die kurz vor Erntebeginn in Neuseeland aufgetretenen Hagelfälle haben wider Erwarten keine nachhaltigen Schäden hinterlassen. Ursprünglich ist man davon ausgegangen, dass sich die Menge exportfähiger Früchte um rund vier Prozent verringern könnte.
Ausblick
Der bisherige Verlauf der Obsternte verspricht gute Vermarktungschancen für neuseeländische Äpfel. In Deutschland wird die Ernte witterungsbedingt schwächer als im Vorjahr ausfallen. Der mengenbedingte Rückgang sollte durch die gestiegenen Preise sowie die internationalen Obstaktivitäten jedoch mehr als ausgeglichen werden.
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