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Unwetterschäden

Erdbeeren besonders betroffen

Die unwetterartigen Regenfälle mit Starkniederschlägen und Hagel haben auch in den Obstkulturen des Landes erhebliche Schäden verursacht. Besonders stark leiden die Erdbeerkulturen. Mancherorts musste die Ernte frühzeitig beendet werden, da sich der Aufwand bedingt durch die hohen Abfälle und die damit verbundenen erheblichen Sortierkosten nicht mehr lohnte.
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Durch die anhaltenden Niederschläge trocknen die Erdbeerpflanzen nicht mehr ab, die Früchte werden weich, der Abfall häuft sich. „Der Sortieraufwand durch Fäulnis ist immens, damit die Qualität in der Schale stimmt, berichtet Helmut Jäger, Vorsitzender der Obstregion Bodensee. Strichweise sind auch Hagelschäden bei Kernobst zu beklagen. Stärker betroffen sind einzelne Betriebe im Raum Obermeckenbeuren und Tettnang. Dort haben ältere Hagelnetze dem Gewicht der Hagelkörner teils nicht mehr standgehalten, wie Obstregions-Geschäftsführer Eugen Setz erklärt. Doch während sich dies auf die gesamte Region gesehen mengenmäßig kaum auswirkt, zeichnet sich jetzt ab, dass der Wintereinbruch Ende April nicht ohne Folgen blieb. Erhebliche Frostschäden gibt es vorwiegend im Westteil des Bodensees. Besonders betroffen ist die Sorte Jonagold, die teils nur die Hälfte des üblichen Ertrags bringen wird, da die Minustemperaturen die Sorte in der Vollblüte erwischt hat.
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