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Steinobstanbau

Kirschenmarkt zeitweise unter Druck

Die Kirschensaison 2016 hat auf Grund des langen nasskalten Wetters erst Mitte Juni und damit etwas später als im Vorjahr begonnen. Die baden-württembergische Kirschenernte wird auf 13.400 t Süß- und knapp 1000 t Sauerkirschen geschätzt (-drei Prozent bzw. - 19 Prozent gegenüber Vorjahr). Dies geht aus dem Marktbericht "Agrarmärkte Aktuell: Juli 2016" der LEL in Schwäbisch Gmünd hervor.
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Aufgrund des witterungsbedingt engen Erntezeitfensters stand der Kirschenmarkt zeitweise etwas unter Druck. Mit ein Grund ist die Ernte aus dem geschützten Anbau, die höher ausfiel als zunächst erwartet.
Aufgrund des witterungsbedingt engen Erntezeitfensters stand der Kirschenmarkt zeitweise etwas unter Druck. Mit ein Grund ist die Ernte aus dem geschützten Anbau, die höher ausfiel als zunächst erwartet. Werner-Gnann
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Grund für die Mindererträge sind Hagelfälle und gebietsweise Fröste während der Blüte im Mai, sowie starke Niederschläge. Ebenfalls witterungsbedingt steht viel kleinkalibrige Ware mit 24 mm bei geringer Nachfrage zur Verfügung. Selbst Verbilligungen schufen hier kaum Anreize zum Kauf. Große Kaliber ab 28 mm werden von den Kunden favorisiert.

Am Bodensee wurden bis KW 30.200 t (- 41 Prozent) Kirschen zu einem Preis von 342 Euro/dt (+ zwölf Prozent) vermarktet.

Die Kirschenernte komprimierte sich witterungsbedingt auf nur wenige Tage, so dass zum Ende der KW 27 überraschenderweise mehr Ware zur Verfügung stand als zunächst angenommen. Aus geschützem Anbau wird mehr geerntet als angenommen. Wegen falsch kommunizierter Mengenschätzungen und der dadurch geringen Präsenz in den LEH-Programmen steht der Markt bei Kirschen zunehmend unter Druck.

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