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Interpoma in Südtirol

Innovative Ideen für den Apfelmarkt ausgezeichnet

Im Vorfeld der Interpoma gab es in diesem Jahr ein sogenannte Innovation Camp. Verschiedene Gruppierungen sollten dabei im Wettstreit untereinander neue Ideen entwickeln, die den Apfelmarkt der Zukunft beflügeln. Fünf internationale Teams nahmen teil.
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Erstmals fand im Vorfeld der Interpoma das Innovationscamp statt, bei dem neue Ideen für den Apfelsektor vorgestellt wurden. Drei Entwicklungen erhielten einen Preis.
Erstmals fand im Vorfeld der Interpoma das Innovationscamp statt, bei dem neue Ideen für den Apfelsektor vorgestellt wurden. Drei Entwicklungen erhielten einen Preis. Messe Bozen
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Es waren zwei Tage intensiver Arbeit für die fünf Teams, die sich aus Talenten, Startups, etablierten Unternehmen und Forschern zusammensetzten und die ihre innovativen Ideen mitgebracht haben, um technische Lösungen zur Verbesserung und Unterstützung des Apfelsektors zu finden. Die Messe Bozen habe damit einen ersten Schritt getan, um eine Plattform für die Zukunft der Apfelindustrie zu schaffen, meinte Thomas Mur, der Direktor der Messe Bozen. Der Fokus der neuen Veranstaltung liege dabei auf dem Markt, Businessmodellen, beim Verbraucher und dem Nutzen, den neue Lösungen bringen könnten. Von Experten betreut sollten die Teams zwei Tage vor Messebeginn neue Ideen in unterschiedlichen Bereichen entwickeln
 

Drei auf dem Siegertreppchen

Den ersten Preis für die beste Idee was Konzept, Entwicklung, Präsentation und Businessmodell betrifft, sicherte sich das Team Repple mit seiner Möglichkeit der Ölgewinnung aus Apfelkernen. Dies ist ein wichtiges Thema im Kosmetiksektor und der Pharmazie. Im Vergleich zu bereits existierenden Systemen der Gewinnung erlaubt das bilogische Verfahren die Extraktion von hochqualitativem Öl aus den Kernen.

Auf dem zweiten Platz landete Smart Orchard, ein Team mit Teilnehmern aus Frankreich, Serbien, Nigeria und Italien. Sie stellten eine App vor, die Gesundheit und Umwelt tangiert. Dabei werden Daten aus Sensoren verarbeitet, die Ernährungskomponenten der PFlanzen analysieren. Diese Daten kommen aus Wetterstationen, von Messschiebern und Durchflussmessern.  Auf diese Weise könnte der Endverbraucher die richtige Information im richtigen Moment erhalten, um den Wasser- oder Düngemittelverbrauch zu reduzieren, die Größe der Frucht zu steigern, die Wetterbedingungen zu beobachten und folglich unterschiedliche Phasen im Anbau besser zu steuern.

Die dritte Idee, die ausgezeichnet wurde, ist ein Marketingprojekt und heißt „track your apple“. Ziel ist es, dem Verbraucher den Wert eines Apfels sowie Know-how zu vermitteln und durch gezielte Marketingaktionen dessen Vermarktung zu verbessern. Die App ist auf die Unterhaltung des Verbrauchers ausgerichtet, der mittels eines auf dem Apfel angebrachten Codes online an Gewinnspielen teilnehmen kann, aber auch Zugang bekommt zu anderen Informationen im Zusammenhang mit dem Produkt Apfel, seiner Produktion, unterschiedlichen Sorten, Eigenschaften und Qualitäten. So kann das Verbraucherbewusstsein für die Qualität eines Produkts gegenüber einem anderen gestärkt und auch die Preise können gehalten werden.

Weitere Infos unter www.interpoma.it

 

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