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Versuchszentrum Laimburg

Modell zur Apfeltriebsucht-Untersuchung soll Schule machen

Eine Methode, mit der am Südtiroler Versuchszentrum Laimburg die Apfeltriebsucht untersucht wird, soll weltweit Schule machen. Dazu war vor Kurzem eine Filmcrew im Auftrag einer Fachzeitschrift zu Gast, um die Prozedur zu filmen.
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Am Versuchzentrum Laimburg wird seit vielen Jahren an der Apfeltriebsucht geforscht, um die Krankheitsentwicklung in der Pflanze, die Verbreitung des bakteriellen Erregers durch Insekten und die ursächlichen Faktoren aufzuklären. Ein Film, der Aufschluss über die angewandte Forschungsmethode gibt, soll nun anderen Forschungseinrichtungen über die Vorgehensweise informieren. Zusammen mit ihrer Vorgängerin Katja Schlink hat Katrin Janik, seit 2014 Leiterin der SChwerpunktprojekte zur Apfeltriebsucht am Versuchszentrum Laimburg, einen wissenschaftlichen Beitrag über eine Methode zur Charakterisierung von Funktionsmolekülen des Apfeltriebsuchtbakteriums verfasst. Daraus ergaben sich wichtige Erkenntnisse über die Krankheitsentwicklung in der Pflanze. "Ziel war es, die Interaktionen zwischen Bakterien- und Apfelmolekülen zu identifizieren, um zu verstehen, wie das Apfeltriebsucht-Bakterium in den Pflanzenstoffwechsel eingreift", erklärt Janik, Das neue Video mit der visuellen Erklärung ermöglicht nun einen noch besseren Einblick in die Vorgehensweise der Forschung. Dokumentiert wird darin jeder Handgriff der Laimburg-Forscherin von der Entnahme von Proben eines befallenen Baums in der Anlage bis zu komplexen Analysen im Labor; publiziert wird es über JoVE. Der Vorteil für die Wissenschaft: Durch das Video können Forscher auf der ganzen Welt jeden einzelnen Schritt des Verfahrens nachverfolgen und so die Ergebnisse in ihrem Labor reproduzieren sowie darauf aufbauend ihre eigenen Ideen und Ansätze weiter vorantreiben.
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