Messexperiment zur Niederschlagsforschung
Nach dem Regen beginnt die Arbeit: Auswertung des Wetterforschungsprogramm COPS ("Convective and Orographically-induced Precipitation Study", Niederschlag, der durch die aufsteigende heiße Luft über Gebirgszügen entsteht) zeigt erste Vorergebnisse. Wissenschaftler aus acht Nationen diskutieren Ergebnisse des weltweit größten Messexperiments zur Niederschlagsforschung.
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Sie entdeckten die bislang größten Eiskristalle in Wolken, verfolgten erstmals, wie Staub aus der Sahara zum Unwetter in Europa mutiert und analysierten genau, wo Wettervorhersage und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Für die Forscher aus acht Ländern mit ihren zehn Forschungsfliegern, fünf High-Tech-Supersites und einem Netz von über 100 Messstationen war es ein Sommer der Superlative: Das weltweit größte Messexperiment zur Niederschlagsforschung "COPS", das den Schwarzwald im Sommer 2007 zu einem gigantischen Freilandlabor machte. Verlässliche Prognosen sind das Ziel Im Februar trafen sich 120 der Forscher drei Tage lang an der Universität Hohenheim, um erste Erkenntnisse auszutauschen. Mit der laufenden Auswertung wollen die Forscher...