Tipps für den Juni
- Veröffentlicht am

Einsatz von Spezialmitteln planen
Der Einsatz von Spezialbotrytiziden sollte kurz vor Traubenschluss (BBCH 75 bis 77) durchgeführt werden, wenn auch das Stielgerüst noch vom Wirkstoff erreicht wird. Hier gilt lieber etwas früher als zu spät. In vielen Absatzorganisationen wird ein späterer Einsatz nicht toleriert. Es reicht hier die halbe Aufwandmenge des Mittels in der Traubenzone. Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit der Standardspritzung kann durch ein Zweistoffgerät Geld eingespart und die Umwelt geschont werden.
Fäulnis vermeiden
Ab der Blüte wird die Auswahl der Strategien zur Fäulnisvermeidung vielfältiger. In Jahren mit guten Blühbedingungen bei Sorten mit einer kompakteren Traubenstruktur kann ein Einsatz von Bioregulatoren zur Lockerung des Traubengerüstes durchgeführt werden. Der erste Zeitpunkt für eine moderate Entblätterung bietet sich im frühen Nachblütebereich. Neben der Fäulnisvermeidung spielt auch die verbesserte Pflanzenschutzapplikation eine wichtige Rolle.
Aktuelle Hinweise im Netz
Aktuelle Hinweise zu Infektionen, Infektionsdruck, Blattzuwachs und den Entwicklungsstadien der Rebe finden Sie in Vitimeteo Peronospora, Vitimeteo Oidium und Vitimeteo Phänologie unter www.vitimeteo.de.
Begrünungsmanagement
Beim Begrünungsmanagement stehen der Stickstoffhaushalt, der Feuchtigkeitsgehalt der Flächen und die Wasserkonkurrenz im Vordergrund. Ziel ist es, der Rebe ausreichend Stickstoff zur Verfügung zu stellen und die Wasserkonkurrenz so gering wie möglich zu halten.
Weitere Tipps für den Juni lesen Sie in BWagrar 22/2018.
Zu diesem Artikel liegen noch keine Kommentare vor.
Artikel kommentierenSchreiben Sie den ersten Kommentar.