Geben Sie einen Suchbegriff ein
oder nutzen Sie einen Webcode aus dem Magazin.

Geben Sie einen Begriff oder Webcode ein und klicken Sie auf Suchen.
Arbeitskalender Weinbau

Tipps für den Juli

In diesem Monat steht unter anderem die Abschlussbehandlung im Fokus. Hier die Weinbautipps für den Juli:
Veröffentlicht am
/ Artikel kommentieren
Wegen Überertrag nicht reif gewordene Trollinger. Ein ­vernünftiger Ertrag sollte rechtzeitig eingestellt werden, um dies zu vermeiden.
Wegen Überertrag nicht reif gewordene Trollinger. Ein ­vernünftiger Ertrag sollte rechtzeitig eingestellt werden, um dies zu vermeiden. Nicole Dickemann
Artikel teilen:

Abschlussbehandlung

Ende Juli dürften in diesem Jahr die letzten Behandlungen anstehen. Bei unkritischen Beständen kann bei der letzten Behandlung die Traubenzone ausgelassen werden. Dies spart Mittel und Kosten. Gleichzeitig trägt es zur Rückstandsvermeidung bei. Bisher konnte in vielen Versuchen an der LVWO in Weinsberg und am Weinbauinstitut in Freiburg gezeigt werden, dass es zu diesem Zeitpunkt keinen Befall mehr mit Peronospora oder Oidium an den Trauben geben kann. Zur Risikostreuung empfiehlt es sich, zunächst auf einzelnen Flächen des Betriebes Erfahrungen zu sammeln.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Kirschessigfliegenbefall

  • Termingerechtes Gipfeln, um Beschattung zu vermeiden.
  • Angepasstes Entblättern der Traubenzone.
  • Ertragsregulierung vor Farbumschlag.
  • Traubenverletzung ab Reifebeginn vermeiden.
  • Gezielte Pflanzenschutzmaßnahmen, die Risse der Beerenhaut verhindern/vermeiden, zum Beispiel Oidiumbekämpfung.

Stiellähme

Aufgrund der großen und langen Stielgerüste ist mit einem erhöhten Risiko für Stiellähme zur Reife zu rechnen. Empfindliche Sorten sind vor allem Lemberger, Cabernet Dorsa, Dornfelder, Acolon oder auch Trollinger und Muskattrollinger. Bei bekannten Problemflächen sind mindestens zwei Behandlungen in die Traubenzone mit einem magnesiumhaltigen Blattdünger (zum Beispiel Bittersalz oder Präparate auf Basis von Magnesiumoxid wie Falnet oder Lebosol Magnesium 500) notwendig. Späte Behandlungen zeigen eigentlich den besseren Erfolg. Alle Maßnahmen zum Ende der Spritzsaison müssen mit der jeweiligen Absatzorganisation abgesprochen werden. 

Schwachwüchsigkeit

Häufigste Ursache für Schwachwuchs ist in historischen Weinbergslagen bodenbürtiger Virusbefall. Je nach Ausmaß des Virusbefalls muss vor einer Neuanlage entschieden werden, ob eine mindestens zweijährige Brache sinnvoll ist. Für einen Wuchsanschub ist oftmals Tropfbewässerung hilfreich, wenn bereits Frühjahrstrockenheit zu Stress an den Reben führt. 

Weitere Tipps für den Juli lesen Sie in BWagrar 27/2018.

0 Kommentare
Was denken Sie? Artikel kommentieren

Zu diesem Artikel liegen noch keine Kommentare vor.
Schreiben Sie den ersten Kommentar.

Artikel kommentieren
Was denken Sie? Artikel kommentieren
Ort ändern

Geben Sie die Postleitzahl Ihres Orts ein.